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Presse
November
2011 Pressemitteilung
Neue
Software optimiert Container-Trucking
Wunderwaffe
gegen den Stau aus der HHLA Mitarbeiterzeitung WAT LOPPT? 71, © HHLA
Hamburger Hafen und Logistik AG, Autorin Ines Booleke.
Zehn Prozent mehr
Touren, Transport 1-2 vom 18.01.08
10
Prozent mehr Touren, DVZ Nr. 17 08.02.07
Seehäfen Hamburger CTD steuert Container-Lkw mit
neuer Software
Mit einem effizienten Softwaresystem lässt sich das
Containertrucking in den deutschen Seehäfen
spürbar verbessern. Diese Erfahrung hat die zum Umschlagsunternehmen HHLA
zählende Container-Transport-Dienst GmbH (CTD) in Hamburg gemacht Das
Unternehmen nutzt seit einigen Monaten die Logistiksoftware von SI-Truck.
Die Containertrucker monieren seit langem die
schleppende Abfertigung ihrer Fahrzeuge an den Containerterminals. Das ist
verbunden mit erheblichen Problemen für Disposition und Transportplanung –
und entsprechenden Einbußen für die Transportunternehmen.
Marcus Bönning,
Geschäftsführer von CTD, hat seine rund 100 Fahrzeuge deshalb mit einem
neuen IT- System ausgestattet. Mit Erfolg: „Mit der neuen Software
haben wir die Disposition und die Kommunikation der Abfertigung so
optimiert, dass jedes Fahrzeug bis zu 10 Prozent mehr Touren fahren kann.
Insgesamt erzielen wir rund 30 Prozent mehr Durchsatz.“ CTD erledigt
täglich bis zu 430 Touren am Tag, 80 Prozent sind Umfuhren innerhalb des
Hamburger Hafens.
Geschlossene Informationskette.
SI-Truck ist zunächst ein Instrument zur
Unterstützung der unternehmensübergreifenden Kommunikation etwa zwischen
Transport- und Hafenumschlags- oder Lagerhaltungsunternehmen. Damit wird
die Informationskette vom Auftragseingang über die Transportaufnahme bis
zur Transportfertigstellung geschlossen, erläutert Bönning.
Die Kunden übermitteln ihre Aufträge per
Datenfernübertragung an CTD. Bei Bedarf kann dies auch fernmündlich oder
Beleg basiert geschehen.
SI-Truck bereitet die Daten auf und stellt sie für
eine effiziente Disposition zur Verfügung. Als Planungstool ermöglicht
SI-Truck umfassende Transportplanung und Ressourcenkontrolle. Dabei
übernimmt das System die Grundverteilung der Aufträge nach vorgegebenen
Parametern und Prioritäten, weist die Container in einer automatisierten
Disposition den verfügbaren Ressourcen zu und erzeugt in der Disposition
die entsprechenden Transportanweisungen für die Trucker im Hafenbereich.
Im Anschluss generiert SI-Truck aus den jeweiligen
Transportaufträgen zunächst Transportvoranmeldung und übermittelt diese an
den betreffenden Hafenumschlagbetrieb. Dort werden die Containerdaten
geprüft, abgeglichen und freigegeben. „Damit sind die Abwicklungsprozesse
an den Umschlaganlagen der Containerterminals zugleich bereits avisiert“,
erläutert Uwe Schwarz, Geschäftsführer von SysIng.
„Das erspart Wartezeiten, Abstimmungen und Kommunikationskosten.“
Trucker-Terminal eingerichtet.
Denn als vierte Optimierungsstufe – nach der
Aufbereitung der Auftragsdaten, der Kommunikation mit den Kaibetrieben
sowie der Disposition und Planung – konzentriert SI-Truck auch die Kommunikation
mit den Operativkräften im Hafengebiet. „Die Fahrer können sich
gewissermaßen selbst abfertigen“, erklärt Bönning.
„Die avisierten Vorgänge sind bereits in der IT der Containerterminals
erfasst.“
Damit die Trucker ihre der Transportaufträge auch erhalten,
hat CTD an wichtigen Punkten im Hafengebiet computergestützte
Trucker-Terminals eingerichtet. Über sie können sich die Trucker schnell
und einfach ihre Aufträge selbst abrufen. „Resultat ist eine Abfertigung
mit geringen Wartezeiten“, hat Bönning
festgestellt.
Vor Ort übernehmen die Fahrer dann die Container
und erledigen den jeweiligen Transportauftrag. Mit Abschluss der operativen
Prozesse erfolgt eine Fertigmeldung durch die Containerterminals. Danach
stößt SI-Truck die Fakturierung an.
Bei einer Ausweitung der Zusammenarbeit mit den
jeweiligen Geschäftspartnern – etwa durch Einbindung eines von den
Containerterminals geplanten Truck-Appointment-Systems
– biete SI-Truck sogar die Basis für eine weitreichende Vorlaufplanung und
-steuerung in engen Zeitfenstern.
„Das
könnte die Kommunikation zwischen Dienstleistern und Containerterminals
weiter verbessern und die Abläufe in den Häfen beschleunigen“, meint Bönning.
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